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Die Finanzzeitung »Euro am Sonntag« meldet stark steigende Zahlen vom Burn-out-Syndrom Betroffener.
»Euro am Sonntag« zitiert Klaus Grünewald, ver.di-Fachbereichsleiter Banken und Versicherungen: „Wir gehen inzwischen davon aus, dass 20 Prozent alles Beschäftigten betroffen sind.“ Laut Grünewald verdoppelt sich die Zahl der psychischer Erkrankungen alle vier Jahre. 2015 sollen psychische Erkrankungen das quantitativ häufigste Krankheitsbild sein.
burn-out wird durch wachsenden Leistungsdruck und ein streng vorgegebenes und kontrolliertes Arbeitsumfeld begünstigt. Besonders Leistungsträger sind in Gefahr: Ihre Leistung wird durch noch mehr Arbeitsdruck „honoriert“, so Prof. Dr. med. Wolfgang Senf, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Essen:
„Gut zu sein wird gewissermaßen zum Risiko.“
Lange Zeit war burn-out im Bankensektor ein Tabu. Betroffene wurden nicht erst genommen, für unfähig gehalten oder sogar ihre persönliche Freizeitgestaltung für verantwortlich erklärt.
Mittlerweile wird die Gefahr einer burn-out-Erkrankung neu bewertet. Persönliche Stresstests, Sozialarbeiter und Psychologen sollen dabei helfen, die Stressbelastung Einzelner zu verringern.
Tipp: Die von Märtin & Nitsch angebotenen Stresskompetenztrainings schulen Sie im Umgang mit Stress und helfen Ihnen, trotz Stress gesund zu bleiben.
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