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Stressmanagement
Burn-Out-Prophylaxe.
Moderne Methoden und verblüffend einfache Instrumente schaffen individuelle Lösungen für unsere Kunden.
Burn-Out und andere psychische Erkrankungen greifen am Arbeitsplatz immer mehr um sich. Die Zahl der Krankheitsfälle und damit die Kosten für Unternehmen werden in den kommenden Jahren steigen.
Anhand einiger Studien wird Ihnen auf dieser Seite gezeigt, wie sich psychische Erkrankungen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Und wie sich Unternehmen an diese neue Bedingung, die auch unter dem Aspekt des demografischen Wandels betrachtet werden muss, anpassen können.
Wir glauben, dass innerbetriebliche Gesundheitsförderung eine Schlüsselinvestition der Zukunft sein wird.
Burn-Out wird immer mehr zu einem Massenphänomen. Neun Millionen Menschen, so Expertenschätzungen, sollen in Deutschland am Erschöpfungssyndrom leiden.
Der Begriff Burn-Out umfasst dabei vieles, Stress, Überlastung, Erschöpfung oder Depression.
Die Symptome bleiben jedoch fast immer gleich: Schlafstörungen, psychosomatische Erkrankungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder eine erhöhte Infektionsanfälligkeit, Tinnitus, Muskelzucken oder Kopf- und Rückenschmerzen.
Daneben hat sich seit 2007 der Begriff Bore-Out etabliert: Stressbelastung durch Unterforderung, die im Ergebnis zu denselben negativen gesundheitlichen Folgen führt.
Burn- und Bore-Out ist der Endzustand einer Negativ-Spirale aus Stress und noch mehr Stress.
Diese Spirale hat mittlerweile beinahe jeden Deutschen erreicht: Laut einer Studie der Techniker-Krankenkasse, des FAZ-Instituts und forsa 2009 empfinden 80 Prozent der Deutschen ihr Leben als stressig. Jeder fünfte spürt bereits gesundheitliche Folgen.
Die Auswirkungen sind drastisch: Laut der Studie sind Burn-Out-Erkrankte allein 2008 10.000.000 Arbeitstage krank geschrieben worden. Das entspricht 40.000 Arbeitnehmern, die ganzjährig an ihrem Arbeitsplatz fehleen, ein Plus von 17 % gegenüber 2003.
Die Zahl der Erkrankten wird in den nächsten Jahren noch schneller steigen. Zufolge des BKK-Gesundheitsreports 2010 hat allein in den Jahren 2007-2009 hat die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen um 50 Prozent zugenommen.
Unternehmen werden psychischen Erkrankungen ihrer Mitarbeiter also in Zukunft mehr Raum einräumen müssen.
Krankheitsbedingte Ausfälle sind für Arbeitgeber deutlich zu spüren: Laut einer Studie von Booz & Company verliert die deutsche Volkswirtschaft jährlich 225 Milliarden Euro – etwa ein Zehntel des BIP – durch kranke Arbeitnehmer.
Diese Kosten entstehen jedoch nur zu einem Teil durch krankheitsbedingt fehlende Arbeitnehmer. 3591 Euro fallen pro Arbeitnehmer und Jahr den Arbeitgebern an – egal, ob der Arbeitnehmer tatsächlich krank ist oder nicht. Lediglich ein Drittel dieser Kosten lassen sich jedoch tatsächlich auf Fehlzeiten herunterbrechen.
Der größere Kostenanteil wird durch Präsentismus verursacht.
Dieser Begriff umschreibt das Verhalten von Arbeitnehmern, die aus Pflichtgefühl, Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Arbeitsbelastung trotz Erkrankung zur Arbeit erscheinen. Geringere Produktivität, erhöhte Unfall- und Fehlergefahr und wahrscheinlichere Langzeitfolgen wie chronische Erkrankungen oder Burn-Out lassen die tatsächlichen Kosten steigen.
Betriebliche Prävention ist laut Booz & Company der wirtschaftlichste Weg, um dauerhaft Krankheitskosten zu vermindern und die Produktivität zu steigen. Die Untersuchung von 20 deutschen Großunternehmen ergab, dass die Rendite jedes in betriebliche Prävention investierten Euro zwischen 1:5 und 1:16 liegt.
Aufgrund der Rendite von mindestens 1:5 und der Entwicklung im Bereich der psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz stellt sich Gesundheitsvorsorge als Zukunftsinvestition dar.
Betriebliche Prävention stellt sich als Win-Win-Situation dar: Höhere Produktivität, Moral und Loyalität der Arbeitnehmer bei gleichzeitig besserer Gesund- und Zufriedenheit.
Verstärkt wird der Effekt dieser Win-Win-Situation durch sich verändernde demografische Rahmenbedingungen unter dem Stichwort demografischer Wandel (Arbeits- und Fachkräftemangel, steigende Gesundheitskosten, arbeitnehmerfreundlicher Arbeitsmarkt). Loyalität, Zufriedenheit und Identifikation von Arbeitnehmern werden für die Arbeitgeber an Bedeutung gewinnen.